2. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 15.07.2026 · VK 2 - 68/26
Ein Wettbewerber des Auftraggebers wollte eine Direktbeauftragung für unwirksam erklären lassen. Die Vergabekammer hält den Antrag für zulässig, aber unbegründet: Die Leistung war als Option schon im ersten Vertrag vorgesehen.
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OLG Rostock Vergabesenat · Beschluss vom 29.05.2026 · 17 Verg 2/26
Bei einer Ausschreibung für Schülerbeförderung blieben nur zweieinhalb Wochen bis zum Leistungsbeginn. Der Vergabesenat hob die Entscheidung der Vergabekammer auf, weil die Fristen neue Anbieter benachteiligten und nicht nachvollziehbar begründet waren.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 27.05.2026 · VK 1 - 51/26
Bei einem Rahmenvertrag hing der Höchstwert vom jeweiligen Angebotspreis ab. Die Vergabekammer sah darin einen Verstoß gegen Transparenz und Gleichbehandlung, billigte aber die nach der Rückversetzung eingeführte Herstellervorgabe.
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OLG Düsseldorf Vergabesenat · Beschluss vom 15.04.2026 · Verg 23/25
Eine Ausschreibung verlangte tiefgezogene Kurvenelemente für eine Edelstahlrutsche, die nur ein Unternehmen liefern konnte. Das Oberlandesgericht sah darin eine verdeckte Produktvorgabe, hielt sie aber für gerechtfertigt.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 15.04.2026 · VK 1 - 17/26
Zwei Auftraggeber hoben eine Ausschreibung auf und beauftragten stattdessen direkt den Hersteller eines Cloud-Produkts. Die Aufhebung hielt die Vergabekammer des Bundes für rechtmäßig, die Direktvergabe dagegen nicht.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 30.03.2026 · VK 1 - 27/26
Der Auftraggeber verlängerte den Reinigungsvertrag nicht und erweiterte stattdessen den Vertrag eines anderen Unternehmens. Die Vergabekammer sah darin eine wesentliche Änderung und keine zulässige Interimsvergabe.
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2. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 25.03.2026 · VK 2 - 24/26
Ein Bieter griff die Vorgabe eines bestimmten Herstellers für die Konferenztechnik an, bot aber selbst Produkte anderer Hersteller an. Die Vergabekammer des Bundes erkannte die Produktvorgabe an und wies den Antrag zurück.
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OLG Rostock Vergabesenat · Beschluss vom 30.01.2026 · 17 Verg 6/25
Antragsteller und Beigeladene hatten ihre Preise auf unterschiedlichen Fassungen des Kalkulationsblatts angeboten. Das OLG Rostock greift das von Amts wegen auf und verlangt eine neue Ausschreibung. Die Rügen gegen den Zuschlagsfavoriten blieben ohne Erfolg.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 16.01.2026 · VK 1 - 126/25
Ein Auftraggeber vergab Bewachungsleistungen als Interimsauftrag ohne Bekanntmachung, nachdem der bisherige Auftragnehmer die Vertragsverlängerung abgelehnt hatte. Die Vergabekammer des Bundes stellt die Unwirksamkeit des Vertrags fest und gibt eine Neuausschreibung auf.
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