1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 04.05.2026 · VK 1 - 47/26
Eine Bieterin hielt die Vergabe von Umzugsdienstleistungen nach UVgO für falsch, weil der Auftragswert über dem EU-Schwellenwert liege. Die Vergabekammer verwarf den Antrag als nicht statthaft und erklärte, wie sie eine Wertschätzung prüft.
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1. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 27.04.2026 · VK 1 - 43/26
Ein gekündigter Auftragnehmer vermutete, dass die Restleistungen ohne EU-weite Ausschreibung weitervergeben worden seien. Die Vergabekammer sah den Rechtsweg nicht eröffnet, weil Abbruch, Interimsauftrag und Neubau getrennt zu betrachten sind.
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2. Vergabekammer des Bundes · Beschluss vom 27.03.2026 · VK 2 - 26/26
Ein Bieter bezweifelte, dass der Schwellenwert nur national ausgeschriebener Bauleistungen unterschritten war, weil drei von vier Angeboten deutlich darüber lagen. Die Vergabekammer des Bundes hielt die Kostenschätzung des Auftraggebers dennoch für methodisch vertretbar.
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OLG Düsseldorf Vergabesenat · Beschluss vom 14.01.2026 · Verg 14/25
Eine Konzernholding schrieb ein KI-gestütztes Medienmonitoring nach der Sektorenverordnung aus. Das OLG Düsseldorf hält die Verfahrensart für vergaberechtswidrig, weil die Holding keine Sektorentätigkeit ausübt, und lässt das Verfahren aufheben.
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